Wenn ihr unsere Beiträge verfolgt, habt ihr sicher schon von „Hügeln“, hier in Siebenbürgen auch „Bücheln“ genannt, gehört. Aber was sind diese seltsamen Hügel eigentlich, wie entstehen sie und warum sind sie so besonders?

Ihre Entstehung wird auf massive Hangrutschungen (Glimee) zurückgeführt, die sich an der Grenze zwischen Pleistozän und Holozän (vor 12.000 Jahren) ereigneten. Auf die Ablösung mehrerer länglicher Stufen (Kappen) folgte deren Stabilisierung, dann die Ausformung (durch Oberflächenerosion, Erosion, Sturzfluten, flache Rutschungen) und Individualisierung der Rinnen.

Die charakteristischen Formen machen die Hügel zu einem besonderen und eindrucksvollen Landschaftselement. Ihre Form variiert und reicht von pyramidenförmigen Gebilden in Apold (MS)/ Trappold bis zu mehr oder weniger abgerundeten Hügelkuppen in Movile/ Hundertbücheln(!) und Saschiz/ Keisd. Die Größe und Anzahl der Hügel im Harbach-Hochland ist einzigartig. Die unterschiedlichen Neigungen, die bis zu 70° erreichen können, machen sie zu einem besonderen Lebensraum für viele seltene Pflanzen.

Wir kennen einige Orte, an denen diese Hügel vorkommen – wissen Sie, wo wir weitere im Harbachtal und auf dem Hochland finden können?

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