In den letzten 70 Jahren hat der Schakal sein Verbreitungsgebiet in ganz Europa nach Norden und Westen ausgedehnt. Man nimmt an, dass diese natürliche Besiedlung eine Folge des Klimawandels und von Landschaftsveränderungen ist, die dem allgemeinen Verhalten des Schakals entgegenkommen. Es wird angenommen, dass die Ausbreitung nach Rumänien aus dem Süden über Bulgarien (wo es die größte Schakalpopulation Europas gibt) und aus dem Osten (aus Moldawien und der Ukraine) erfolgte. Das Donaudelta hat sich als beliebtes Gebiet erwiesen und weist seit einigen Jahrzehnten eine hohe Schakalpopulation auf.
Schakale neigen dazu, Gebiete zu meiden, in denen es Wölfe gibt, so dass ihre Ausbreitung auch mit dem Rückgang der Wolfsbestände in Verbindung gebracht wird. Aufgrund der historisch hohen Wolfsbestände im Karpatenbecken und im Harbachtal konnten sich Schakale in dieser Region nie in großer Zahl ansiedeln, aber in den letzten Jahren wurden immer mehr Schakale gesichtet.
Es gibt viel Panikmache über den Schakal, die ihn als invasiven Viehtöter und Krankheitsüberträger dämonisiert. In Wahrheit ernährt sich der Schakal äußerst abwechslungsreich und zufallsbedingt. In Studien wurden Mägen gefunden, die zu 100 % mit Weintrauben, zu 98 % mit Mais und zu riesigen Mengen mit Plastik gefüllt waren, das er in Abfällen gefunden hatte. Experten sind der Ansicht, dass sich die Jagd als kontraproduktiv erweist und nur dazu führt, dass die Weibchen größere Würfe haben. Stattdessen sollte man sich für eine bessere Abfallentsorgung und Tierhaltung in der Umgebung von Dörfern einsetzen, damit Schakale nicht von Menschen und deren Vieh angezogen werden.
[…] despre șacal atunci când am postat videoclipul nostru cu camera capcană despre această specie: https://peisajdeschis.ro/2023/07/13/sacalul/. Aici găsiți mai multe informații despre acest debutant neașteptat pe Valea […]