Mit der Intensivierung der Landwirtschaft und den Einflüssen aus Westeuropa sieht man auf einigen Straßen des Harbachtals immer häufiger riesige Landmaschinen. Wir verstehen zwar die Notwendigkeit der Entwicklung und der Mechanisierung vieler landwirtschaftlicher Tätigkeiten, die bisher von Hand ausgeführt wurden, aber wir halten dies für einen zu großen und zu schnellen Schritt. So eine Maschine ist für die Größe der Ackerflächen in unserer Region nicht angebracht.

Selbst auf den Hauptstraßen verbrauchen sie weit mehr als die Hälfte der Straße, während auf den kleineren Dorfstraßen oft kein Durchkommen ist. Viele Kleinbauern nutzen noch Pferdewagen, um ihr Land zu bewegen und zu bewirtschaften, und diese Maschinen gefährden nicht nur diese Lebensweise, sondern auch einige der wichtigen alten Baudenkmäler in diesem Gebiet. Alles in allem ist die Infrastruktur nicht für ein Fahrzeug dieser Größe ausgelegt, und die Gesellschaft ist nicht in der Lage gewesen, mit den Fortschritten des Agrarsektors Schritt zu halten, da enorme Investitionen in diese Entwicklungen geflossen sind.

Der Einsatz dieser riesigen Geräte birgt auch ökologische Gefahren. Vor allem während der Brutzeit verursachen sie massive Störungen für am Boden nistende Vögel und andere Tiere. Nester, Eier oder Jungtiere können nicht entkommen und werden oft beschädigt. Nach jahrelangem Einsatz dieser Maschinen ist der Boden manchmal so verdichtet, dass die Wurzeln nicht mehr tief in den Boden vordringen können, um an Nährstoffe und Wasser zu gelangen.

 

 

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